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St.Hubertus Schützen trauern um Hans – Bernd Weidmann

Tief betroffen nehmen die Scherberger Schützen Abschied von Ihrem langjährigen Mitglied Hans-Bernd Weidmann, der am Morgen des 1.1.2019 verstorben ist.
Hans-Bernd Weidmann war über Jahrzehnte einer der profiliertesten Scherberger Schützen nicht nur in seiner eigenen Schützenbruderschaft, sondern auch im Bezirksverband Würselen.
Prinz und 3-facher Schützenkönig seiner Bruderschaft war er über viele Jahre auch im Vorstand tätig. Im Bezirksverband war er von 1975-1978 Bezirksschießmeister und im Jahre 1979 Stellvertretender Bundesmeister. Seine große Leidenschaft galt vor allem dem Schießsport und der Förderung der Jungschützen, bei denen er selbst kurz nach der Gründung der Jungschützenabteilung im Jahr 1957 Mitglied wurde und damit sein Schützenleben begann.
Selbst im hohen Alter und schon von Krankheiten gezeichnet war es für ihn selbstverständlich, noch für den Verein da zu sein. So konnte man ihn bis zuletzt bei Veranstaltungen der Bruderschaft an der Kasse der freiwilligen Spende sitzen sehen und noch vor nicht ganz 4 Wochen stellte er für die Nikolausfeier der Bruderschaft als gelernter Bäcker das gesamte Weihnachtsgebäck her.
Für seine Verdienste wurde Hans Bernd Weidmann vielfach ausgezeichnet. Er war u.a. Träger des Sebastianus Ehrenkreuz am Band.
Im letzten Jahr konnte er noch miterleben, wie sein Sohn Frank Weidmann König seiner Bruderschaft wurde.
Seinem Sohn Frank und seiner Ehefrau Roswitha ( Rosi ) gilt unser herzlichstes Beileid.

Vereinsmeister geehrt

Anläßlich des Patronatsfestes der Scherberger Schützen konnten auch zahlreiche Vereinsmeister geehrt werden. Vorgenommen wurden die Ehrungen durch den Schießmeister der Bruderschaft Heiner Klinkenberg, Geschäftsführer Gian Mario Candrian und Brudermeister Karl-Jürgen Schmitz, der allen Siegern herzlich zu ihrem Erfolg gratulierte.
Folgende Schützen wurden Vereinsmeister des Jahres 2018 :
Horst Müller, Michael Reinders, Holger Plewe, Heinz Thunig, Nils Weirauch, Benito Kempf und bei den Damen Renate Grundei.

Hohe Ehrung zum Patronatsfest

Ein fröhliches Patronatsfest feierten die Scherberger Schützen in der Turnhalle Scherberg. Brudermeister Karl-Jürgen Schmitz freute sich, viele Vertreter befreundeter Schützenbruderschaften begrüßen zu dürfen, nachdem die Bruderschaft zunächst begleitet vom Bundestambourkorps “ Alte Kameraden “ in einem Umzug durch Scherberg gezogen war. An der ehemaligen Pfarrkirche St. Marien gedachten die Schützen ihrer verstorbenen Mitglieder, insbesondere des im Jahr 2018 verstorbenen Schützenbruders Leo Peters und ihres Gönners Gerd Haverkamp.
Brudermeister Karl-Jürgen Schmitz nahm die Gelegenheit wahr, um sich öffentlich beim Brudermeister der Salmanus Bogenschützen Sebastian Klinkenberg zu bedanken, der den Scherbergern beim Einbau der Heizung im Schützenheim geholfen hatte.
Im Anschluss daran erfolgten die diesjährigen Ehrungen verdienter Schützen. Michael Kollberg, der leider verhindert war, erhielt das Silberne Verdienstkreuz. Ulrich Geilenkirchen wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft geehrt, der stellvertretnde Brudermeister Karlheinz Beissel wurde gar für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, eine ausgesprochen seltene Ehrung.
Besonders freute den Brudermeister aber, einen Jungschützen auszeichnen zu können. Obwohl erst wenige Jahre Mitglied der Bruderschaft, war Nils Weirauch nicht nur mehrfach Silberträger und repräsentierte die Schützenjugend des Vereins, er war trotz seines jugendlichen Alters auch intensiv am Bau des Vereinsheims mit beteiligt. Und so erhielt nach einstimmigem Beschluss der Bruderschaft Nils Weirauch als erster Jungschütze des Vereins überhaupt aus der Hand des Brudermeisters das Jugendverdienstkreuz in Bronze ausgehändigt.

Einige Bilder der Ehrungen findet Ihr unter der Rubrik Bilder 

Einmal Saarburg und zurück

Schon am frühen Morgen bestgelaunt starteten die Scherberger Schützen zu ihrer diesjährigen Vereinsfahrt, die sie nach Saarburg führte.Bei kühlem, aber sonnigen Wetter besichtigten die Schützen die aus dem 10.Jahrhundert stammende Stadt an der Saar mit ihrer von Graf Siegfried von Luxemburg erbauten Burgfeste. Im Rahmen eine Stadtführung durch die wunderschöne Altstadt erfuhren die Schützen viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt. Begeistert waren die Schützen vom wunderschönen Zentrum der Stadt mit seinem Wasserfall und den vielen Restaurants und Geschäften. Ebenso Anklang fand ein Spaziergang entlang der Saar sowie eine Gondelfahrt auf einen nahe gelegenen Berg mit Freizeitpark, wo sich die Schützen im Sommerrodeln übten.
Am Abend traf man sich zum gemütlichen Abendessen, bevor es am nächsten Morgen zu einer mehr als fröhlichen Weinverkostung nach Oberemmel zum Weingut Lorenz ging. Da der Herbstmarkt in Konz am Zusammenfluss von Saar und Mosel, den man nachmittags besuchen wollte, wegen einer Unwetterwarnung kurzfristig abgesagt wurde, wurde schnell umdisponiert und der Brauerei in Bitburg ein Besuch abgestattet, wo man denn auch zu Mittag as. Anschließend ging es zurück nach Scherberg wo man schließlich am Abend nach einer rundherum gelungenen Vereinsfahrt wohlbehalten ankam.

Piff, paaf, dr Voeel es erav !

Zu einem fröhlichen Schlussschiessen trafen sich die Scherberger Schützen und Freunde am Samstag auf der Schützenwiese in Scherberg.
Mehr als 70 Gäste konnte Brudermeister Karl Jürgen Schmitz willkommen heißen, darunter eine Abordnung des I.WKV und den designierten Stadtprinzen Hanno I.
Bei Erdinger Wiesenfassbier, Leberkäs und den bekannten Grillspezialitäten holte sich bei den Jungschützen Gordon Reiners den letzten Vogel des Jahres. Bei den Damen hieß die Siegerin Ursula Gorgels, die damit den zweiten Titel in diesem Jahr holte, nach dem sie bereits im Frühjahr Eierkönigin geworden war.
Mit einem Kernschuss holte dann zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend Brudermeiste Karl-Jürgen Schmitz den letzten Schützenvogel des Jahres von der Stange, der dann auch mit einer Runde frischgezapftem Wiesenbräu gefeiert wurde.
Bis spät in die Nacht wurde bei herrlichem Wetter gefeiert – solange, das zum guten Schluß sogar das Wiesenbier zu Ende gegangen war.

Bob , der Baumeister rief, und alle kamen

Im Rahmen der Donnerstagstreffs hatte diesmal Jörg Weirauch, genannt Bob, der Baumeister, zum Reibekuchenessen geladen. Unter tatkräftiger Mithilfe von Heiner Klinkenberg und Heinz Josef Paffen wurden mehr als 25 Kilo Kartoffeln nebst Zutaten verarbeitet- und doch war es fast zuwenig. Denn weit mehr als 40 Schützen und Freunde der Schützen kamen bei herrlichem Sommerwetter auf die Schützenwiese, um gemeinsam einen wunderschönen Abend zu verleben. Wieder ein Beispiel dafür, wie lebendig dieser Verein ist!

Immer weiter, immer weiter ….

In den letzten Wochen wurden die Arbeiten am Endausbau des Schützenheims weiter vorangetrieben. Nachdem die Küche fertiggestellt wurde, erhielt auch die neugebaute Toilette ihren letzten Schliff.
Zur Zeit konzentrieren sich bei dem ausgesprochen schönen Sommerwetter die Aktivitäten auf die Arbeiten an der Außenfassade.So werden z.Zt. die Unterdachverblendungen eingearbeitet, am vergangenen Samstag wurde eine große Markise angebracht. Ziel ist es, vor dem Winter die Außenfassade fertiggestellt zu haben, damit über Herbst und Winter noch die restlichen Innenarbeiten erledigt werden können und man pünktlich zum Jubiläumsjahr 2019 nach rund 6 jähriger Bauphase ein Schützenheim vorweisen kann, wovon man vor 6 Jahren nur geträumt hat………

Erop än erav

Zum letzten Ausmarsch vor den Sommerferien trafen sich die Scherberger Schützen am letzten Sonntag.
Zunächst ging es bei strahlendem Sonnenschein nach Niederbardenberg, wo die Schützen mit ihrem König Frank Weidmann und ihrem Ehrenkönig Achim Lürken am Umzug ihrer Freunde, der St.Antonius Schützenbruderschaft Niederbardenberg, teilnahmen.
Obwohl die Trachten der Schützen ob der hochsommerlichen Temperaturen den Schützen beim Umzug schon so manchen Schweißtropfen abverlangt hatten, machten sich die Scherberger anschließend noch einer Einladung des dortigen Schützenkönigs folgend auf den Weg zu den Petri-Pauli Schützen Windhausen nach Übach-Palenberg. Nach einer Verschnaufpause unter einem großen Walnussbaum und einem kühlen Blonden machte man sich dann zu einem zweiten Umzug auf. Offenbar wollten die Freunde aus Windhausen den Scherbergern ihren ganzen Ort zeigen und so ging es dann nochmals bei brütender Hitze eine Stunde lang erop än erav.
Trotz der großen Anstrengung von zwei Festumzügen an einem Tag freuten sich zum Schluss alle, wieder an einem tollen Schützenausflug teilgenommen zu haben. Und wie wertgeschätzt das Engagement der Scherberger Schützen wird, zeigte sich daran, dass nach dem Einmarsch auf dem Festzelt der Hauptmann der Windhausener Schützen spontan verkündete, im nächsten Jahr ihre neuen Freunde in Scherberg zu ihrem 125-jährigen Jubiläum zu besuchen.