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Von Basse Bodeux nach Freyneux – 4.Etappe

Schon am frühen Morgen wurden die Pilger von strahlendem Sonnenschein begleitet, auch wenn es mit gerade mal 1 Grad noch ausgesprochen kalt war.
Nach einem kräftigen Frühstück wurden die Schuhe geschnürt und die Rucksäcke aufgebuckelt. Gestartet wurde die Etappe am Kreisverkehr in Basse-Bodeux, durch den am letzten Sonntag noch die Rundfahrt Lüttich-Bastogne-Lüttich vorbeiführte.
Wieder ging es wortwörtlich über Stock und Stein, Wasserhindernisse waren zu durchqueren, ja sogar durch umgestürzte Bäume musste man sich hindurcharbeiten.
Das gute Wetter entschädigte jedoch für Vieles, und als die Pilger dann von Giani und Karl-Jürgen auf dem letzten Teilstück mit einem frischen Bier aus einer nahe gelegenen Privatbrauerei überrascht wurden, war der Tag gerettet.
Mit überbackenem Ziegenkäse mit Fichtennadelsirup und anderen Leckereien fand der Tag seinen Abschluss. Bei ein paar Glas Rotwein wurden noch einige Runden Karten gespielt, ehe dann die Müdigkeit siegte und man sich zum wohlverdienten Schlaf zurückzog.

Von Niveze nach Basse-Bodeux – der Pilgerreise 3.Teil

Bananenkuchen und Pain au chocolate – damit überraschte uns unser Hotel am Morgen der 3. Etappe der Pilgerreise.
Zwar war sie mit rund 20 km nicht die längste Etappe, dafür wartete sie mit Steigungen bis 18% auf, was den Pilgern auch zusetzte.
Wieder als schwierig erwiesen sich die durch und durch durchnässten Böden, die zum Teil zum Ausweichen quer durch Wald und Wiesen zwangen.
Schlangen konnten uns auch nicht aufhalten. 🙂
All das half jedoch nichts- unser Freund Pico rutschte weg und landete in einer riesigen Wasserlache, so dass, als er aufstand, das Wasser aus seinen Taschen lief. Das hinderte ihn aber nicht, weiterzumarschieren, so dass alle Pilger ihr vorgesehenes Ziel in Basse-Bodeux erreichten.
Auch Uli konnte durch keinen Zaun gestoppt werden. Allerdings trug er sich bei dieser Etappe auch Blessuren zu.
Bei der Ankunft war dann die Freude groß, als das Wirtsehepaar einige besondere Getränkewünsche erfüllte, angefangen von Kirschbier bis zum Aperol.
So gestärkt ging es zum Abendessen, dass wie immer sehr lecker war und von einem wirklich herausragenden Pudding mit vielen frischen Früchten und Schokoladenkuchenstücken abgeschlossen wurde.

Von Herbesthal über das historische Limbourg nach Niveze 2.Etappe

Schneefall begrüßte die Schützen am zweiten Tag ihrer Pilgerreise. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen und zu Beginn der Etappe klarte der Himmel leicht auf.
Die zweite Etappe war die Königsetappe mit rund 25 km ständig steil bergauf und bergab, wobei sich die Bergabstücke als teilweise schwieriger erwiesen als die teils langen und heftigen Anstiege mit 10 und 12% Steigung, da durch die vielen Regenfälle der Boden in den Wäldern oft tief und schlammig war und es zu mehreren Stürzen kam, die aber Gott sei Dank alle glimpflich verliefen.
Erschöpft, aber glücklich, es geschafft zu haben, kamen die Pilger am späten Nachmittag wieder an ihrem Hotel an, wo man sich nach einem mehr als verdienten ersten Bier und einer Dusche zum leckeren Abendessen begab.

Tag 1 der Pilgerreise

Bei eisiger Kälte brachen gestern die Scherberger Schützen zu ihrer Fusswallfahrt nach St.Hubert auf.
Mit Stefan Kasprowski war erstmals wieder ein junger Schütze dabei und feierte seine Premiere in der Pilgergruppe, ebenso wie Andrea Schultheiß als erste Schützenschwester, die sich auf die Pilgerreise begab.
Von der Schützenwiese ging es am Tivoli vorbei quer durch Aachen. Erste Verpflegungsaufnahme dann an der Annastrasse, bevor es weiter zum Entenpfuhl ging.
Nachdem sich die Pilger dort bei heftigem Wind und einer Hagelschauer gestärkt hatten – wie immer bestens versorgt durch Gian Mario Candrian und Karl Jürgen Schmitz- ging es weiter Richtung Lontzen.
Gott sei Dank besserte sich das Wetter, ja teilweise kam sogar die Sonne durch, so das die Pilger schließlich am Nachmittag zwar müde, aber auch glücklich in Herbesthal ankamen, dem Endpunkt der ersten Etappe mit rund 24 km.
Von dort aus fuhren die Pilger dann zu ihrer Unterkunft in Manhay, die für die nächsten 5 Tage der Stützpunkt der Scherberger Schützen sein wird.
Nach einem leckeren Abendessen ließen die Pilger den Abend zünftig bei ein paar Bier und einigen Flaschen Rotwein gemütlich ausklingen
………bis dann einige müde wurden.

Fusspilgerwallfahrt nach St.Hubert

Vor genau 30 Jahren pilgerte eine Gruppe der Scherberger Schützen erstmals zu Fuß zum Grab ihres Schutzpatrons, des Hl. Hubertus, nach St. Hubert in den belgischen Ardennen.
2007 folgte eine weitere Fusswallfahrt ebenfalls nach St. Hubert.
Morgen machen sich nun zum dritten Mal einige Schützen auf den Weg, um nach 6 Tagesetappen hoffentlich wohlbehalten und gesund am Donnerstag kommender Woche in der Kathedrale in St. Hubert anzukommen.
Von denen, die bereits 1994 und 2007 nach St. Hubert pilgerten, sind noch immer 3 Schützen dabei, nämlich Heinz Thunig, Gian Mario Candrian und Karl-Jürgen Schmitz.
Das Bild zeigt die Gruppe von 2007 auf den Treppen der Kathedrale, wo die Pilger von ihren Schützenbrüdern empfangen wurden.

Alles wie geleckt

Auch die Scherberger St. Hubertus Schützen folgten dem Aufruf der Stadt zum ersten Würselener Frühlingsputz.
Gemeinsam mit dem Scherberger Jungenspiel säuberten die Schützenschwestern und Schützenbrüder und die Jungschützen ihren Heimatsortsteil Scherberg. Selbst jede Zigarettenkippe wurde akribisch mit den von der Stadt zur Vefügung gestellten Reinigungswerkzeugen aufgesammelt und in Müllsäcken entsorgt.
Für ihre Heimat einzutreten und mit anzupacken entspricht der DNA der Schützen und der Maijungen. Deshalb war es für die Scherberger Schützen und Maijungen eine Selbstverständlichkeit, bei der Säuberungsaktion mitzuhelfen.
Das Ergebnis : Picobello gesäubert erstrahlt Scherberg in neuem Glanz !
Allen Beteiligten ein großes Dankeschön !

Jugendarbeit großgeschrieben

Verantwortungsvolle Jugendarbeit war und ist seit jeher wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit der Scherberger Schützen. Dies zeigte sich auch jetzt wieder, als der Jungschützenmeister Holger Plewe und der amtierende Schützenkönig Sebastian Schwandter erfolgreich den ersten Gruppenleiterlehrgang für Jugendleiter des Diözesanverbandes Aachen absolvierten.
Der Verein gratuliert beiden zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am Lehrgang und wünscht ihnen für ihr Engagement in der Jugendarbeit weiterhin viel Erfolg.

Hohe Auszeichnung für Karl-Jürgen Schmitz

Die höchste Würdigung, die eine Schützenbruderschaft einem Mitglied zukommen lassen kann, ist die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.
Diese hohe Ehre wurde Karl- Jürgen Schmitz auf der Jahreshauptversammlung am letzten Sonntag zu Teil, als die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstands einstimmig beschloss, Karl-Jürgen Schmitz die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen.
Karl-Jürgen Schmitz trat der Bruderschaft im Jahr 1972 bei und ist damit seit fast 52 Jahren Mitglied der Bruderschaft. Viele Jahre war er aktiver Sportschütze, errang zahlreiche Bezirksmeisterschaften und stieg mit der 1.Mannschaft in die damals höchste Klasse, die Diözesanklasse, auf.
Schon nach wenigen Jahren wurde er in den Vorstand gewählt und wurde mit erst 29 Jahren Brudermeister und damit Vorsitzender. Insgesamt gehörte er dem Vorstand in verschiedenen Funktionen mehr als 30 Jahre an, zuletzt bis Anfang 2023 wieder als Brudermeister, ehe er 2023 nicht mehr zu den Vorstandswahlen antrat, um den Weg für einen Generationswechsel freizumachen.
Als stellvertretender Bezirksbundesmeister war er auch auf Bezirksebene aktiv und war einer der maßgeblichen Wegbereiter für die Schützenwiese und das Vereinsheim der Bruderschaft.
Mit seinen Schützenbrüdern pilgerte er zweimal zum Grab des Schutzpatrons der Bruderschaft, dem hl. Hubertus, nach St. Hubert in den belgischen Ardennen sowie über den Jakobsweg nach Santiago de Compostela und den Frankenweg nach Rom.
Auch wenn er jetzt nicht mehr im Vorstand aktiv ist, so ganz kann er es doch nicht lassen und ist als Mitglied des Bauausschusses an den Planungen für das Dorfhaus beteiligt, das die Schützen gemeinsam mit dem Jungenspiel und dem Verein der katholischen Frauen und Mütter mit Hilfe der Stadt auf der Schützenwiese realisieren wollen. Und wenn im Sommer die kulinarischen Wochen anstehen, kann man sicher sein, dass er wieder in der Küche des Vereinsheims steht, um ( fast ) jeden Donnerstag seinen Schützenschwestern und Schützenbrüdern ein leckeres Essen zuzubereiten.

Volles Haus bei Jahrehauptversammlung

Kein Platz im Vereinsheim war mehr frei, als Brudermeister Karlheinz Beissel pünktlich um 10 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung der Scherberger St. Hubertus Schützen eröffnete.
Nach den Berichten der Fachwarte und dem Bericht des Kassieres, der über ein wirtschaftlich überaus erfolgreiches Jahr und einen glänzenden Kassenstand verweisen konnte, wurde der Vorstand auf Vorschlag der Kassenprüfer durch einen einstimmigen Beschluss der Mitglieder entlastet.
Bei der anschließenden Ergänzungswahl zum
Vorstand konnten alle zur Wahl stehenden Vorstandsämter problemlos wiederbesetzt werden und alle Vorgeschlagenen wurden mit überwältigenden Mehrheiten gewählt
Anschließend beschloss die Versammlung die Anschaffung einer neuen Sportwaffe für die Sportschützen und auf Beschluss der Versammlung sollen Angebote zur Restauration der Traditionsfahnen eingeholt werden, die dringend einer Überarbeitung bedürfen. Berichtet wurde auch über den Sachstand zu dem gemeinsam mit dem Jungenspiel etc geplanten Dorfhaus. Dabei wurde deutlich, dass das Jahr 2024 für die Schützen das Jahr der Entscheidungen hierzu sein wird.
Nach mehr als 4 Stunden konnte der Brudermeister eine rundherum gelungene Jahreshauptversammlung schließen. Ein wahrhaft gelungener Auftakt für das Jahr 2024, in dem die Schützen ihr 130jähriges Bestehen feiern werden.

Schützen besuchen Neujahrsempfang der Stadt Würselen


Mit einer großen Abordnung besuchten die Scherberger Schützen den diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Würselen. Mit besonderem Interesse verfolgten die Schützen dabei die Ausführungen des Bürgermeisters Roger Niessen über die Investionen der Stadt in Sportstätten in Würselen. Die Projekte für die Fußballer wie der Kunstrasenplatz in Linden Neusen, der Kunstrasenplatz in Bardenberg, das Jupp Derwall Stadion sowie der geplante Hallenbau für die Handballvereine in Broichweiden mit einem Investionsvolumen von insgesamt 45.000.000 Millionen Euro freute die Schützen, warfen allerdings erneut die Frage auf, wann denn die Schützen und die Jungenspiele endlich auch die notwendigen Mittel für den Bau der für sie erforderlichen Sportstätten und Versammlungsräume zur Verfügung gestellt bekommen, wobei die hierfür erforderlichen Mittel nur einen Teil der Kosten ausmachten, die alleine für den Bau nur eines einzigen Kunstrasenplatzes erforderlich sind. Die Schützen, deren Aktivitäten vom Bürgermeister mehrfach in seiner Ansprache lobend hervorgehoben wurden, was die Schützen mit großer Freude zur Kenntnis nahmen, werden jetzt sehr genau beobachten, ob dem Lob auch Taten folgen und das Brauchtum in Würselen zukünftig genauso wertgeschätzt wird wie Handball und Fußball.